USB Hub

Der USB-Hub bildet die Grundlage für eine erweiterte Verfügbarkeit benötigter USB-Anschlüsse in verschiedenen Bereichen der EDV. Je nach Anwendungsfall liefert ein USB-Hub unterschiedliche technische Möglichkeiten, um bedarfsspezifisch eingesetzt werden zu können. Die Palette reicht von passiver Stromversorgung bis hin zu einer unterschiedlichen Anzahl von USB-Ports. Auch optisch lassen sich USB-Hubs in bestehende EDV-Landschaften integrieren, da Gehäuse in verschiedenen Farben zu Verfügung stehen. Entsprechend der technischen Anforderungen ist neben dem modernen USB 3.0 – Hub auch noch USB 2.0 als Hub auf dem Markt. USB 3.0 könnte schon bald von USB 3.1 abgelöst werden.

USB-Hub Anwendungsbeispiel

Anwendungsfälle für USB-Hubs in der heutigen IT-Landschaft

Moderne Computersysteme sind in der Regel mit mindestens 4 USB-Ports bestückt. Selten findet man hier noch die alten Anschlussmöglichkeiten für PS/2-Mäuse und -Tastaturen. Mäuse und Tastaturen belegen dementsprechend bereits 2 USB-Slots. Ein gängiger Drucker bzw. ein entsprechendes Multifunktionsgerät belegt einen weiteren USB-Slot. Wenn man eine externe Festplatte anschließen möchte, wird ein weiterer USB-Slot benötigt.

Damit sind alle im Motherboard vorhandenen USB-Ports besetzt. Sollen jetzt weitere externe Gerätschaften via USB angeschlossen werden, müsste man entscheiden, welches bereits angeschlossene Gerät wieder entfernt wird. An diesem Punkt kommen USB-Hubs ins Spiel. Je nach verwendetem USB-Hub können nun wesentlich mehr USB-Geräte an das EDV-System angeschlossen werden. Das können weitere externe Festplatten sein oder auch andere Geräte wie weitere Drucker etc.

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Welcher USB-Hub passt zum Vorhaben?

Neben der unterschiedlichen Anzahl der zu Verfügung stehenden Ports in einem USB-Hub und der verwendeten Technologie (USB 2.0 oder USB 3.0) steht vor allem die unterschiedliche Spannungsversorgung im Vordergrund. Unterschieden werden USB-Hubs in diesem Zusammenhang mit folgenden Kriterien:

USB-Hubs mit passiver Spannungsversorgung (bus powered)

USB-Hubs, die mit passiver Spannungsversorgung auskommen, benötigen kein separates Netzteil, um in Betrieb gesetzt zu werden. Bei dieser Form des USB-Hubs wird die Stromversorgung über den USB-Port des Mainboards geregelt. Passive USB-Hubs sind nicht dafür geeignet, mehrere Geräte zu fassen, die ebenfalls durch passive Stromversorgung betrieben werden. Dies führt zur Leistungsminderung der angeschlossenen USB-Geräte und kann einen Defekt am USB-Port des Mainboards auslösen.

USB-Hubs mit aktiver Spannungsversorgung (self powered)

USB-Hubs, die mit einem separaten Netzteil geliefert werden, nennt man auch self-powered USB-Hubs. Diese Hubs sind besonders für den Anschluss solcher Geräte geeignet, die keine eigene Stromversorgung mitbringen. An USB-Hubs, die direkt mit Strom vom Netzteil versorgt werden, können problemlos mehrere Geräte angeschlossen werden, die via USB-Anschluss aufgeladen werden (Smartphones, Tablets etc.). Self-powered USB-Hubs werden häufig als Ladestationen für genau diesen Zweck angeschlossen. Gegenüber dem USB-Hub, der ohne Netzteil verkauft wird, macht es beim self-powered USB-Hub nichts aus, wenn Geräte angeschlossen werden, die selbst mit Strom versorgt werden.

USB 3.0 oder USB 2.0?

Da sich die Technologielandschaft rund um die Anschlussmöglichkeiten derzeit noch in einer Übergangsphase befindet, hat man immer noch eine große Auswahl zwischen USB-Hubs mit USB 2.0 und USB 3.0. Empfehlenswert ist die Beschaffung eines USB-Hubs mit USB 3.0, da auch Geräte mit USB 2.0 Anschluss sehr gut funktionieren. Künftig wird der Anteil der Geräte, die mit USB 2.0-Technik ausgeliefert werden, stetig abnehmen und durch USB 3.0 ersetzt. Bietet der USB-Hub bereits USB 3.0-Ports, ist man für die Zukunft bestens gewappnet.

Speziell dann, wenn es aus möglichst hohe Übertragungsraten zwischen externen Geräten und dem Computersystem ankommt, sollte auch der Bus-Typ des USB-Ports eine hohe Datenübertragungsrate ermöglichen. Bislang gibt es 3 verschiedene Bustypen, die nachfolgend näher beschrieben sind:

  1. USB 1.0: Der universelle serielle Bus (USB 1.0) liefert eine maximale Datenübertragungsrate von nur 12 MB pro Sekunde und wurde bereits im Jahr 2000 durch USB 2.0 ersetzt.
  2. USB 2.0: Im Jahr 2000 wurde USB 2.0 als neuer Standard definiert und löste USB 1.0 gänzlich ab. USB 2.0 ermöglicht eine Datenübertragungsrate von 480 Mbit/s und findet auch heute noch Verwendung in vielen modernen Systemen.
  3. USB 3.0: 2008 erfolgte die Markteinführung von USB 3.0. Diese neue Technik bietet eine in der Praxis erprobte Datenübertragungsrate von rund 4 Gbit/s. Die meisten modernen Computersysteme liefern mittlerweile mindestens 2 USB 3.0-Ports. In der Regel erkennt man USB 3.0-Ports an der hellblau gefärbten „Zunge“.

Selbstverständlich können Sie sich auf unserer Seite über USB 3.0 Hubs informieren.

In der Regel ist die USB-Technologie abwärtskompatibel. Das bedeutet, dass an moderne USB 3.0 Anschlüsse auch Geräte angeschlossen werden, die nur USB 2.0 unterstützen. Die zu erreichende Datenübertragungsrate entspricht immer der kleinsten angeschlossenen USB-Technologie.

Kriterien für den Kauf eines USB-Hubs

Die Wahl des richtigen USB-Hubs hängt von mehreren Faktoren ab, die man vor dem Kauf überprüfen sollte, um den Betrieb problemfrei zu gestalten. Die folgenden Punkte sollten helfen, den Bedarf korrekt zu ermitteln, um den richtigen USB-Hub wählen zu können.

Welche Geräte sollen angeschlossen werden?

Ein wichtiger Faktor für die Auswahl eines USB-Hubs ist die Ermittlung der anzuschließenden Geräte. Es muss festgestellt werden, wie viele Geräte an den USB-Hub angeschlossen werden sollen und wie viele dieser Geräte eine eigene Stromversorgung mitbringen. Auch sollte man immer solche USB-Hubs beschaffen, die mindestens ein bis zwei zusätzliche, aktuelle nicht benötigte USB-Ports bereitstellen. So ist die spätere Erweiterung um zusätzliche Geräte nicht mit dem zwingenden Kauf eines neuen USB-Hubs verbunden.

Die Verarbeitungsqualität des USB-Hubs

Viel Beachtung findet die Verarbeitungsqualität des USB-Hubs in der Regel nicht – was sich über kurz oder lang rächt. USB-Hubs, die besonders preisgünstig verkauft werden, sind meist auch besonders preiswert produziert. Dementsprechend häufig passiert es auch, dass günstige USB-Hubs teilweise oder auch komplett ihren Dienst versagen. In den Ports brechen die „Zungen“ ab und mache diesen damit unbrauchbar. Hochwertige USB-Hubs kosten nur geringfügig mehr, bieten aber eine wesentlich höhere Qualität und dadurch eine lange Lebensdauer.

Welche Hersteller bieten hochwertige USB-Hubs an?

Es gibt einige Hersteller, die sich in der IT-Branche bereits einen besonders guten Namen gemacht haben. Die technischen Spezifikationen werden von allen Herstellern eingehalten und die Verarbeitungsqualität ist, je nach gewähltem USB-Hub, sehr gut. Obwohl Hersteller wie Belkin, D-Link, Anker, Hama und LogiLink einen sehr guten Ruf inne haben, darf man nicht vergessen, dass die besonders preiswerten Produkte in der Regel auch keine unverhältnismäßig hohe Qualität mitbringen.

Auch die verschiedenen Bauformen und die integrierten Zusatzfeatures variieren von Hersteller zu Hersteller. Während einige Hersteller beispielsweise USB-Hubs mit Wireless-Funktion im Lieferumfang haben, bieten andere Hersteller USB-Hubs mit Card-Reader an, was in bestimmten Situationen segensreich sein kann. Vor allem dann, wenn man keinen Card-Reader intern verbauen will, sind USB-Hubs mit entsprechender Ausstattung äußerst hilfreich.

Wie viele Ports benötigen Sie?

Auch die Wahl der Anzahl der Ports ist wichtig. Ports sind die zusätzlichen Anschlüsse, die ein USB-Hub ermöglicht. Hier kann zwischen 4 Port, 5 Port, 6 Port, bis zu 10 Port Artikeln gewählt werden. Je nachdem, wie viele zusätzliche USB Geräte man anschließen will oder muss. Je mehr Ports ein im Ensatz sind je eher ist auch ein Netzteil erforderlich, weil der eine versorgende USB-Anschluss am Computer nicht mehr alle angeschlossenen USB-Geräte mit Strom versorgen kann.